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PRODUKTION

Karlheinz Stockhausen
MICHAELs REISE
2. Akt aus DONNERSTAG aus LICHT

Besetzung: Tr-Kl-2Bh (4Sol) / Orchester (32M)

Eine Produktion der Wiener Taschenoper
in Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen.
Koproduziert von KölnMusik, MusikFabrik und Festspielhaus Hellerau.
Fernsehproduktion: WDR/arte.

KALENDER

Wien, Jugendstiltheaer (Wiener Festwochen): 12. - 16.05.2008
Köln, Kölner Philharmonie (WDR/arte): 25. - 26.08.2008
Venedig, Arsenale (La Biennale di Venezia): 07.10.2008
Dresden, Festspielhaus Hellerau: 10. - 11.10.2008
Paris, Theatre Bobigny (Festival d'Automne): 13. - 14.12.2008
New York, Lincoln Center (LCF): 18. - 20.07.2013

TEAM

Musikalische Leitung: Peter Rundel
Künstlerisches Konzept und Inszenierung: Carlus Padrissa (La Fura dels Baus)
Künstlerisches Konzept und Bühne: Roland Olbeter
Künstlerisches Konzept und Video: Franc Aleu (Urano)
Kostüme: Chu Uroz
Klangregie: Paul Jeukendrup


Michael (Trompete): Marco Blaauw
Eva (Bassetthron): Nicola Jürgensen
Schwalbenpärchen (Klarinette/Basetthorn): Carl Rosman, Fie Schouten
Orchester: musikFabrik

MICHAELs REISE

Stockhausen schuf mit LICHT ein 29-stündiges Welttheater, das uns die Fülle des Lebens in all seiner Gegensätzlichkeit vor Augen führt: Krieg und Frieden, Hass und Liebe, den Wille zur Vernichtung und das Streben nach Vervollkommnung, den Slapstick und das Erhabene, das Geschmacklose und das Schöne. MICHAELs REISE, der 2. Akt aus DONNERSTAG gibt uns in nucleo einen Einblick in diesen Kosmos, der auf einer einzigen Superformel aufbaut und in dem MICHAEL, EVA und LUZIFER die drei Hauptprotagonisten sind.

Inszeniert wird die österreichische Erstaufführung von MICHAELs REISE von Carlus Padrissa, Mitglied der legendär-radikalen katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus. Für ihn ist der LICHT-Zyklus nicht „Gesamtkunstwerk“ im Sinne Wagners, sondern weltumspannendes „Globalkunstwerk“, in das er und seine Mitstreiter das „mediterrane Licht des Südens“ tragen wollen: Eine Weltenreise auf Stockhausens Spuren, - begleitet von „unschuldigem Staunen“.

PRESSESTIMMEN

Die Intensität der dynamischen Bewegung, Beweglichkeit aufs Visuelle zu übertragen, das war wohl die Grundidee der Bühnenrealisation, von der sich Carlus Padrissa von der katalanschen Theatergruppe La Fura dels Baus leiten ließ. Diese teils ungestüme, teils rasende optische Dynamik der Bilder, Projektionen könnte sogar der Schlüssel sein, in Zukunft auch an anderen Orten szenisch „Licht“ werden zu lassen. (Süddeutsche Zeitung)

Hier ist das Gesamtkunstwerk (inklusive Weihrauchduft) ebenso artifizielle wie anrührende Wirklichkeit geworden. Ein postumer Triumph für Karlheinz Stockhausen: Nicht er ist in der Gegenwart angekommen, vielmehr diese bei ihm. (Die Welt)


Die Wiener Aufführung überzeugt nicht nur durch ihre spielerische Leichtigkeit, sondern auch durch ihre hohe musikalische Qualität.
(FAZ)

Eine wundersam dichte, überaus eindringliche und zuletzt auch einhellig begeistert aufgenommene Aufführung, bei der Musik und Bühne einander in idealer Weise ergänzen: So löst sich Stockhausens oft belächelte Esoterik auch für Skeptiker in theatrales Wohlgefallen auf. (Die Presse)

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