(2000)

Nightingale


NIGHTINGALE

SIMON HOLT THE NIGHTINGALE TO BLAME (1998)
Nach "Amor de Don Perlimpin con Belisa en su jardín" von F. García Lorca

(ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG)

Peter Rundel (Musikalische Leitung)
Andreas Leisner, Ludger Lemper, Konstanze Theimer (Inszenierung)
Daniela Juckel (Bühnenbild)
Julia Bruchner (Kostüme)
Mit: Josef Koc, Marie Vassiliou, Priti Coles, Lynette Alcantara, Hana Batinic, Claudia Maria Haid.

Premiere: 20. September 2000 (Studiobühne Penzing)

Eine Produktion der Wiener Taschenoper in Kooperation mit der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und der Akademie der Bildenden Künste

 

Der nicht mehr juvenile Junggeselle Don Perlimpin heiratet die junge Belisa, bringt es auch auf eine Hochzeitsnacht, erfindet allerdings einen Geliebten, nach dem sich seine Gattin schließlich auch verzehrt. Beim entscheidenden Stelldichein wird der Liebhaber tödlich verwundet - es ist der Don persönlich, der sich als Liebhaber tarnt und selbst ins Jenseits befördert. Die Musik Simon Holts vermag mit raffinierten Klängen mediterrane und magische Stimmungen evozieren, die diesem surrealen Spiel um die Liebe entsprechen.

Dieses Projekt - eine Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Opernregieklasse: Reto Nickler) und der Akademie der Bildenden Künste (Bühnenbildklasse: Erich Wonder) - sollte Studenten die Möglichkeiten geben, ihr bisher Gelerntes im Kontakt mit arrivierten Künstlern (Peter Rundel, Sänger, Musiker) und in einem professionellen Umfeld zu erproben. Darüber hinaus wurde die Oper im Rahmen eines Workshops mit dem Komponisten Simon Holt gemeinsam mit dem Musikjournalisten Derek Weber analysiert und dramaturgisch aufbereitet.

"Andreas Leisner, Ludger Lemper und Konstanze Theimer verstehen es, diese Geschichte poetisch verhalten zu erzählen. Präzise und detailorientiert ist ihre Personenführung. Sie strahlt Ruhe aus und hält dennoch die Innenspannung. Dirigent Peter Rundel animiert das Orchester zum subtilen Wechsel zwischen Poesie und Ruppigkeit." (Der Standard)

"Stimmungsvolle Töne, voll von komplexen Strukturen. So manche Soli, so manche Klippen waren da vom Wiener Taschenorchester zu bewältigen. Mit Bravour." (Kurier)