(2004)

Mouvements für Lachenmann

Lachenmann

Inszenierung eines Konzertabends (UA)


Peter Rundel (Musikalische Leitung)
Xavier Le Roy (Inszenierung & Choreographie)
Bojana Cvejic & Berno Odo Polzer (Dramaturgie)
Marino Formenti (Klavier)
Gunter Schneider, Barbara Romen, Tom Pauwels, Günther Lebbing (Gitarren) Kammerensemble Neue Musik Berlin

Premiere: 18.November 2005

Eine Produktion der Wiener Taschenoper, koproduziert von Tanzquartier Wien, Wien Modern und Hebbel Theater Berlin.

Musik von Helmut Lachenmann
Schattentanz für Klavier (Nr. 7 aus «Ein Kinderspiel», 1980)
Salut für Caudwell Musik für zwei Gitarristen (1977)
Mouvement (- vor der Erstarrung) für Ensemble (1982/84)

 

„Was ist in dieser Musik bereits Theater?" - Der französische Starchoreograf und ehemalige Mikrobiologe Xavier Le Roy konzipiert einen ungewöhnlichen Konzertabend mit und über Kompositionen von Helmut Lachenmann. Dabei untersucht der Tanz-Denker Le Roy kompositorische Verfahrensweisen ebenso wie die versteckte Theatralität von Konzerten. Will Lachenmann durch konkrete Klänge den „hörigen" Hörer befreien, so sucht Le Roy nach nicht „verblendeten" Sehmöglichkeiten von Bewegungen. Der Akt des Spielens wird in Mouvements für Lachenmann zum theatralen Ereignis, das visualisiert und durch die Entkoppelung von Klang und Bewegung wahrgenommen werden soll.

„Das Sehen ausblenden, um die Musik von Lachenmann mit dem Ohr neu zu komponieren und ein Theaterereignis daraus zu machen." (Xavier Le Roy)